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Die Zehn Gebote der Frisbee-Scheibe

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Durch einen Artikel auf der Rundablage (Vorsicht, nichts für schwache Nerven!) wurde ich wieder an die Zehn Gebote erinnert. Ich habe sie schon vor vielen Jahren mal gelesen, kann aber irgendwie keine deutsche Übersetzung finden. Deshalb versuche ich mich selbst daran. Wie immer bin ich über hilfreiche Tipps zur Verbesserung oder anderen Quellen immer dankbar. Ich orientiere mich an dem Ultimatehandbook. Die erste Version erschien wohl 1975 in Flying Disc World Vol II No. 1.

Die Zehn Gebote der Frisbee-Scheibe

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Aus dem Tiefschlaf erwacht …

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ist dieses Blog hiermit wieder.

In den letzten 2,5 Jahren war hier nicht viel los (außer den Versuchen die Kommentare voll zu spammen). Wie das so ist, haben mich ein neuer Job (der bereits von einem anderen abgelöst wurde) und die Familie (1:1 Mixednachwuchs) mehr beschäftigt als Frisbee.

Mit dem aktiven Spielen wird es wohl auch so schnell nicht besser werden, aber ich möchte mich hier wieder mehr meiner Liebe, dem runden fliegenden Objekt widmen. Da gibt es noch genug im Netz und anderswo zu entdecken. Also, einfach mal dran bleiben.

Endzonis ungeschlagen Meister bei der Indoor Mixed DM 2008

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Im 15ten Jahr ihres Bestehens haben die Endzonis ihren ersten Sieg bei einem von dem DFV veranstalteten Turnier errungen, Sie sind deutscher Meister. Nachdem wir bereits 2003 und 2006 im Finale der Deutschen Outdoor Meisterschaft im Ultimate Frisbee standen, nutzen wir dieses mal unsere Chancen und gewannen das Finale gegen Sugar Mix aus Stuttgart.

Die Location in Leipzig war grandios, die größte Fußballhalle Deutschlands wurde von geschätzten mindestens 250 Frisbeespielern aus ganz Deutschland gefüllt. 29 Teams hatten einen Startpaltz erhalten, teils durch ihre Platzierung vom letzten Jahr (Platz 10 – wie bei uns reichte gerade noch) oder durch Losglück. Auf 4 Feldern die auf dem Kunstrasen (eher Teppich) abgegrenzt waren, fanden die Spiele statt. Ich fand es besonders von der Atmosphäre her sehr gut, besser als die letzten beiden Jahre mit den jeweils 3 Hallen. Der etwas komplexe Spielplan (zu finden hier) orientierte sich an der Setzliste und garantierte jeder Mannschaft die Möglichkeit, dass Turnier zu gewinnen.

Wir waren an Platz 7 gesetzt und hatten unser erstes Spiel gegen Köln (an 4 gesetzt). Nach einem wie immer etwas zerfahrenen Start gewannen wir 10:8. Damit durften wir unser zweites Spiel gegen den Verlierer des Spiels TIB gegen Colorado machen. TIB gewann dieses Spiel und so trafen wir aus das Team aus Karlsruhe. Am Ende stand ein deutlicher 12:7 Sieg für uns auf dem Papier. Erwähnenswert sicherlich Arnes Callahan – bei einer Defense lenkte er die Scheibe in Richtung gegnerischer Endzone, lief hinterher und konnte sie auch in ihr fangen – Punkt.

Durch die Siege in den ersten beiden Spielen hatten wir eine etwas längere Pause – und konnten zuschauen wie sich unser nächster Gegner so schlug. Dann stand es fest, in unserem Dreierpool waren Drehst’n Deckel und die Hässlichen Erdferkel gelandet. Unser letztes Spiel ging dann gegen Dresden.

Die Dresdner begannen sehr konzentriert und hielten bis zum 5:5 sehr gut mit. Sichere Offense und eine enge Defense trugen dazu bei. Aber nach der Halbzeit (7:5) spielten wir sicherer und unsere Defense machten Ihnen das Scoren schwer, der Endstand war 12:7 wenn ich mich nicht irre. Auch hier gab es einen Callahan – diesmal von OTom. Der schaffte es sogar, bei diesem Punkt von uns als einziger an der Scheibe zu sein – aus unserem Team. Er machte als erstes einen schönen Anwurf der rechts hinten aus der Endzone heraus schlitterte, der Werfer wurde eng gemarkt und passte die Scheibe in die Mitte der Endzone – wo OTom sie sicher erlaufen konnte. Das war’s für Samstag mit Spielen, wir haben dann noch entspannt am Rand herumgesessen bzw. etwas geflubbert.

Abends ging’s zu einem Thailändischen Restaurant mit lecker scharfem Essen. Da die ursprüngliche Partylocation den Leipzigern wenige Tage zuvor gekündigt worden war, gab es zur Not eine Metallkneipe als Ersatz. Nur war diese für die große Anzahl an Spielern deutlich zu klein. Wir zogen weiter zu unser Schlafhalle und männliche Teil des Teams und unsere Ärztin spielten noch eine Runde Karten.

Sonntag morgens der kleine Schocke, Arnes Rück war etwas sehr fest, er konnte sich nur schlecht bewegen. Doch nach dem Frühstück wurde er verarztet und dank "Finalgon" fit für die weiteren Aufgaben.

Am Anfang konnten wir noch Dresden und Marburg dabei beobachten, wie sich Dresden die Butter vom Brot nehmen ließ. Nach einem deutlichen 7:2 unterlagen sie am Ende mit einem Punkt 8:9 (?) gegen Marburg. Wir mussten nun also unser nächstes Spiel gewinnen um ins Halbfinale einzuziehen.

Auch wir führten schnell gegen Marburg mit 7:2 und schafften es dann noch mit 13:5 zu gewinnen, der deutlichste Sieg des Wochenendes. Arne war wieder fit, und das Halbfinale mit den Woodies konnte kommen.

Erwartungsgemäß sollte es das knappste Spiel des Wochenendes werden. Einige bekannte Gesichter in Sachen Mixed-Ultimate fehlten zwar auf Seiten der Randmünchner aber das machte es uns auch nicht einfacher. Das Spiel begann allerdings mit einem Kracher als Silke einen Pass in der gegnerischen Endzone abfing, Callahan Nummer 3 und 1:0 für uns. Bis zum 7:6 zur Halbzeit wurden die Punkte abwechselnd vergeben. Es gab einige Turnover, spannende Szene, knappe Punkte, harte Defense – alles was zu einem guten Spiel gehört. Direkt nach der Pause versäumten wir leider die Offense zum 8:6 auszunutzen. Die Zeit war zu Ende, es stand 7:7 – Spiel auf 8, der entscheidende Punkt. Und irgendwann zuckte Volkers Vorhand kurz auf und der warf sie sehr steil in Richtung Endzone, die Sauerlacher Defense griff nur Zentimeter daneben. Wenige Sekunden nachdem ich die Scheibe sicher in der Endzone gefangen hatte stürmten die 9 anderen Zonis jubelnd auf mich zu. Finale!

Nebenan hatten sich die Stuttgarter gegen Köln durchgesetzt und warteten nun im Finale auf uns.

Irgendwie kamen wir auf die Idee, dass Finale ohne Zeitbegrenzung zu spielen – was für ein Fehler. Nach 30 min stand es 3:3. Die Stuttgarter spielten ihre ausgebuffte Zone und wir sie aus. Doch durch diese Defense schlichen sich auf beiden Seiten Wurffehler ein und es kam zu einigen Turnover. Nach diesen ersten 6 Punkten stellten sie ihre Defense auf Man-Man um, was für ein Fehler – schnell stand es 6:3. Leider taten wir uns mit dem Punkt zur Halbzeit etwas schwer – es langte nur zum 7:6 nach über 50 Minuten. In der zweiten Halbzeit lief es etwas besser für uns, wir hatten mehr Platz und kamen über das 10:7 zum 12:9 um dann nach 70 Minuten den letzten Punkt zu machen. Jubeln, kreischen, Tränen – die anderen müssen gedacht haben wir spinnen. Aber wir waren alle überglücklich, ein perfektes Wochenende hatte den verdienten Abschluss gefunden.

Endlich ein Finale gewonnen, das ganze Turnier kaum zurückgelegen (außer die ersten 2-3 Punkte) und sehr schön zusammen gespielt. Und der Schlüssel zum Erfolg – unsere Frauen. Im engen Halbfinale wurden 5 von 8 Punkten von unseren Mädels erzielt – das war wirklich wichtig. Mixed Ultimate!

Weitere Berichte:

Sugar Mix

Frisbeesportverband

Radio Mephisto Leipzig (zum anhören ca 4 min)

World Ultimate Beach Championships haben begonnen

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Bereits gestern haben die Weltmeisterschaften im Beachultimate in Brasilien begonnen. Gespielt wird in der Mixed (11 Teams), Open+Masters (11) und der Womens (5) Division. Aus Deutschland nimmt ein Mixedteam teil, meines Wissens mit Rü als Kapitän, 2004 haben sie in Portugal gewonnen. Hat jemand ne Ahnung wer jetzt eigentlich alles mitspielt?

Die Resultate von diesem Jahr finden sich auf den B.U.L.A Seiten. Deutschland ist mit Siegen gegen Canada (16:6) und Schottland (16:3) gestartet. Die Teilnehmerzahl liegt wohl ungefähr bei 300 Spielern, also so viele wie jedes Jahr den Weg nach Rostock an den Strand finden 🙂

Kellogg’s Werbung mit Frisbee

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Habe ich doch gerade folgendes Video gefunden:

Ok, es ist nicht gerade besonders aktuell, aber daran erinnern kann ich mich auch nicht mehr. Lief es überhaupt bei uns? Und  auch sonst schönes Retro.

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